Podcasts erfreuen sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Das Marketing-Potenzial ist daher enorm groß. Podcasts bieten genau das, was die große Mehrheit der Leute sich wünscht: Du bekommst sehr viele Informationen zu allen möglichen Themen und das auch noch auf Knopfdruck. Du kannst dir aussuchen, wann und wo du den Podcast hörst und viele davon sind sogar noch kostenlos. 

 

Diese Entwicklung ist vielen Unternehmen nicht verborgen geblieben und so nutzen sie  Podcasts, um mit ihrer Zielgruppe in Interaktion zu treten. Denn ein Podcast verbindet zwei Faktoren miteinander. Er ist das perfekte Format um Menschen optimal und umfassend über alle relevanten Themen zu informieren und einen Mehrwert zu schaffen. Auf der anderen Seite wird alleine durch den Einsatz der Stimme sämtlichen Inhalten eine persönliche Note verliehen, was das Vertrauen der Zielgruppe weckt. 

 

Die Konkurrenz ist mittlerweile sehr groß geworden. Daher stellen sich dir am Anfang höchstwahrscheinlich jede Menge Fragen rund um die richtige Erstellung eines Podcasts. Ich möchte nachfolgend versuchen, dir ein paar Hilfestellungen zu geben. 

Gedanken machen 

Einen Podcast zu produzieren beginnt nicht mit der ersten Episode oder Folge. Im Vorfeld solltest du dich erst einmal hinsetzen und dir Gedanken machen: 

 

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was möchte ich mit meinem Podcast erreichen?
  • Welche Message möchte ich mit meinem Podcast transportieren? 

 

Den Aufbau des Podcasts strukturieren 

Jeder gute Podcast benötigt ein Skript. Ob dieses nur aus ein paar Stichwörtern besteht oder aus ganzen Sätzen, das bleibt jedem selbst überlassen. Doch wichtig ist, dass jede einzelne Podcast-Folge einen stimmigen Ablauf hat. Du möchtest deine Hörer ja nicht verwirren. Viele machen am Anfang den Fehler, dass sie sich an ihrem ausgearbeiteten Skript “festhalten” und ablesen. Das klingt erstens nicht gut und kommt auch nicht sehr überzeugend rüber. Versuche daher, das Skript mehr als Stütze zu benutzen. 

 

Die Aufnahme des Podcasts 

Steht das Konzept und der Aufbau des Podcasts, kann es losgehen! Du kannst mit der Aufnahme deines Podcasts beginnen. Hierbei ist es wichtig, dass du einen geeigneten Raum zur Verfügung hast und die nötige Ruhe. Zu viel Hall und störende Hintergrundgeräusche gilt es zu vermeiden. 

 

Desweiteren benötigst du ein gutes Mikrofon und eine passende Aufnahmesoftware. Welche Mikrofone gut geeignet sind und welche Aufnahmesoftware überzeugt, berichte ich dir in einem der nächsten Blogartikel ausführlich. 

 

Schneiden des Podcasts und ein Intro erstellen 

Bist du mit der Erstellung der Audiodatei fertig, geht es an den Feinschliff: Das Schneiden deines Podcasts sowie die Erstellung des Intros. Das Intro sollte man nicht unterschätzen. Es ist das Erste, was man bei jedem professionellen Podcast hört und entscheidet so schon wesentlich darüber, ob die Leute dranbleiben oder nicht. Ein Podcast ohne Intro ist nichts Halbes und nichts Ganzes und macht keine sehr guten Eindruck. Du kannst deiner Kreativität hier freien Lauf lassen. Suche dir eine markante Hintergrundmusik aus, welche einen Wiedererkennungswert hat und in Zukunft zu einem Markenzeichen deiner Podcasts wird. 

 

Ebenso ist es wichtig, dass du das Intro nicht voll mit Text packst. Das ist gar nicht nötig. Es reichen lediglich der Name deines Podcasts, die Bezeichnung der aktuellen Folge sowie dein Name bzw. der Name des Sprechers. Das hört sich wenig an, ist aber vollkommen ausreichend. 

 

Bewerben des Podcasts und das richtige Cover 

Ist der Podcast fertig geschnitten und das Intro erstellt, geht es darum, auf deinen Podcast aufmerksam zu machen. Bewerbe ihn auf deinen Social Media Kanälen und/oder auf deiner Webseite. 

 

Auch wenn ein Podcast eine Audio-Datei ist, so zählt doch der erste Eindruck visuell. Denn das Erste, was deine zukünftigen Hörer sehen, ist das Cover deines Podcasts Daher solltest du darauf ein besonderes Augenmerk legen. Am besten ist es, wenn das Cover zu deiner Marke passt und in den gleichen Farben gestaltet ist. So sehen die Konsumenten ein professionelles und einheitliches Erscheinungsbild. 

 

Einen RSS-Feed anlegen 

Wie in meinem letzten Blogbeitrag erklärt, benötigst du einen RSS-Feed, damit du deinen Podcast veröffentlichen kannst und deine Zielgruppe den Podcast abonnieren kann. Hierfür kannst du entweder entsprechende Plugins auf deiner Webseite benutzen oder dir einen der entsprechenden Hosting-Anbieter heraussuchen. 

 

Deinen Podcast einreichen 

Als letzten Schritt brauchst du einen sogenannte Publisher, also jemanden, der deinen Podcast verbreitet. Hatte noch vor einigen Jahre iTunes das Monopol, so gibt es mittlerweile viele weitere Anbieter, bei welchen du deinen Podcast einreichen kannst: Darunter sind Spotify, Google Podcasts, Gastro oder Pocket Casts, um nur einige zu nennen. 

 

Um deinen Podcast auf den verschiedenen Plattformen einzureichen sind nur wenige Schritte nötig. Auf was genau du bei den einzelnen Publishern achten musst, verrate ich dir in einem meiner nächsten Blogbeiträge.