Ganz ehrlich, es gibt doch nichts geileres, als wenn dir irgendjemand einen Fünfer im Monat bezahlt dafür, dass er deinen Podcast bzw. deinen Content konsumieren kann, oder?“

Heute geht ums Thema Geld verdienen mit dem eigenen Podcast.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten seinen Podcast zu monetarisieren bzw. Geld mit seinem eigenen Podcast zu verdienen.

Und dabei ist es eigentlich ganz egal ob du noch ein kleiner Podcast bist – und auch klein hier diesmal in Anführungsstrichen – oder schon etwas mehr Reichweite hast. Zwischen klein und groß ist die Unterscheidung immer relativ schwierig.

Es gibt Menschen, die haben 50.000 Hörer pro Folge, pro 30 Tage die bezeichnen sich als klein und dann gibt es Andere die bezeichnen sich mit 5000 Hörern schon als groß.

Im Endeffekt ist hier auch wieder zu unterscheiden, wer ist deine Zielgruppe, was ist deine Nische und je nachdem ist klein und groß doch relativ schwierig.

Also jetzt starten wir mal rein zum Thema Geld verdienen mit einem eigenen Podcast.

Geld verdienen mit dem eigenen Podcast klingt ja eigentlich fast schon wie ein großer Traum oder?

Du sitzt am Strand in einem Strandkorb mit einem Mikrofon in der Hand, also gut ich würde mich jetzt wahrscheinlich nicht an den Strand setzen, weil mir da viel zu viele Leute sind zum Aufnehmen, aber es gibt ja auch viele schöne Privatstrände die man sich dann leisten kann, wenn man ja mit seinem Podcast die Millionen gemacht hat (*zwinker)

Der große Traum am Strand zu sitzen mit dem Mikrofon und da „rein zu reden“ und damit Geld zu verdienen klingt ja fast zu schön um wahr zu sein.

Es gibt aber genug Menschen, die mit ihrem Podcast richtig gutes Geld verdienen und da möchte ich dir jetzt mal einige Beispiele nennen.

Ich möchte jetzt ganz bewusst eben nicht, die ganz großen Namen wie zum Beispiel „Fest und Flauschig“, „Gemischtes Hack“ – die wir ja aus den Charts alle kennen -, sondern ich möchte tatsächlich mal in die kleinen Podcast´s reingehen.

Hier habe ich mir eben Steady mal angeguckt und hier siehst du nämlich wie viel Geld die Podcasts mit ihren Mitgliedern und ihren Unterstützern verdienen.

Und wenn ich da einfach mal in die Startseite rein gucke, dann sehe ich zum Beispiel hier einen True Crime Podcast.

Darf’s ein bisserl Mord sein„ verdient zum Beispiel über seine 3.191 Mitglieder, 2.329 Euro im Monat.

Wie viele Downloads sie genau haben, kann ich nicht genau sagen, aber 2.300 Euro im Monat über einen Podcast, ist, und das muss ich sagen, echt gut.

Es gibt natürlich auch Andere, hier zum Beispiel: „Kunst der Unvernunft“ verdient mit 56 Mitgliedern, 310 Euro Monat.

Aber selbst das finde ich persönlich schon richtig gut.

Denn bei 310 Euro im Monat, sind definitiv die Hostingkosten gedeckt, damit ist definitiv nach einem Jahr neues Equipment möglich und es ist halt einfach auch eine wahnsinnige Wertschätzung der Arbeit, die die Leute sich da machen.

Ich meine ganz ehrlich, es gibt doch nichts geileres, als wenn dir irgendjemand nen Fünfer im Monat dafür bezahlt, dass er deinen Podcast als Content konsumieren kann.

Und das ist eine super Möglichkeit für dich, Geld mit deinem Podcast zu verdienen. Da komme ich aber gleich noch mal drauf zurück.

Es gibt nämlich, und das möchte ich jetzt als allererstes noch mal sagen, viele verschiedene Wege mit einem Podcast Geld zu verdienen.

Ich möchte jetzt mal sieben Stück aufführen und wir gehen dann auch gleich mal auf alle Punkte rein.

Affiliate Marketing mit Amazon

Wer nicht weiß was Affiliate Marketing ist, dem möchte ich das mal ganz kurz erklären.

Affiliate Marketing ist einzig und allein Empfehlungsmarketing.

Wenn ich einem Freund ein Buch empfehle, und schicke ihm einen Link dazu, gibt es die Möglichkeit, dass du über diesen geschickten Link eine Provision erhälst.

Zum Beispiel eben über dieses Amazonprogramm.

Wer es nicht kennt gibt auf Google ganz einfach „Amazon Affiliate“ ein und kann sich dann dort mit seinem eigenen Amazonkonto registrieren und für jedes Produkt was es auf Amazon gibt, einen eigenen „Affiliate-Link“ erstellen.

Man kann „Amazon Music“ empfehlen, man kann „Amazon Video“ empfehlen, man kann wirklich alles empfehlen was Amazon an sich auch selbst verkauft.

Also auch den Fire-Tv-Stick usw.

Man kann aber auch nach Nischenprodukten gucken.

Wenn ich zum Beispiel eine spezielle Zielgruppe habe, der ich etwas erzähle und für die ich zum Beispiel was getestet habe.

Ein schönes Beispiel wäre hier ein Angler Podcast. Wenn ich als Angler z.B. super Angelhaken gekauft und getestet habe und diese dann in meinem Podcast an meine Hörer empfehle, weil ich von diesen wirklich überzeugt bin, dann kann ich die Angelhaken in den Shownotes mit einem Affiliate-Link verlinken und so eine kleine Provision bekommen.

So verdienen Youtuber schon seit Jahren ihr Geld!

Warum sollen wir Podcaster das dann denn nicht auch machen?

Ich meine das kostet dem Hörer, deinem Hörer der das dann kauft, keinen Cent mehr und du kriegst aber dadurch, dass du es empfohlen hast eine kleine Provision. Das ist doch auch eine schöne Möglichkeit Geld zu verdienen, oder nicht?

Ich habe zum Beispiel auch schon mal von einem Content Creator, den ich persönlich unterstützen wollte, weil ich ihn so geil fand, einfach über seinen Amazon Link was ganz anderes gekauft, obwohl ich nichts gebraucht habe aber ich wollte ihn unterstützen.

Und so können wir uns Podcaster auch gegenseitig unterstützen.

Und zu sagen: „Pass auf, ich kaufe sowieso etwas auf Amazon, ich gehe auf den Link des Creators, den ich unterstützen möchte und kaufe über seinen Link, weil ich eh einkaufen muss.“

Super geile Sache.

Ein weiteres Beispiel könnten auch Bücher zu einem gewissen Thema sein, die du gelesen hast und die zu deinem Thema passen. Empfehle sie an deine Community, wenn dieses Buch deine Hörer weiter bringen kann und setze in den Shownotes einen Affiliate Link.

Es gibt nicht nur Amazon, es gibt auch andere Seiten, da schau doch am besten einfach mal auf google, was es da alles gibt.

Es gibt viele schöne Möglichkeiten und der große,große Vorteil ist eben, dass du eine Provision bekommst und ein höherer muss keinen Cent mehr bezahlen.

Sponsoring und Werbung

Eigentlich kann man diesen Punkt erst so ab ca. 1000 Hörern pro Episode pro 30 Tage mal ganz langsam anfangen ins Auge zu fassen. Das große Problem bei Sponsoring und Werbung ist, du brauchst Hörerzahlen.

Meistens wird gesagt, dass du nicht viele Höhrer, sondern die richtigen brauchst, aber wenn ich Werbung schalten will, brauche ich nunmal Hörer.

Also wenn du nicht weißt wo deine Hörer sind oder wo deine Statistiken sind, dann gehe einfach mal zu deinem Hoster, log dich mal ein und schau mal in die Analytics.

Schau einfach mal wie viele Hörer oder Downloads bzw. Streams du da pro 30 Tage pro Folge hast.

Wenn du schon über Tausend Downloads hast (pro Folge, pro 30 Tage) – dann könntest du überlegen, – natürlich sicherlich auch schon vorher, aber ich glaube da wird schwierig- ob du dich nicht vielleicht mal bei Firmen vorstellst.

Manchmal melden sich aber auch Firmen bei dir, falls das jedoch noch nicht der Fall ist, weil du vielleicht noch zu „unbekannt“ für die Firmen bist, kannst du – wenn du einen Nischenpodcast hast -, auch auf Firmen zu gehen.

Bestes Beispiel wieder mit dem Angler, wenn du in dieser Nische einen Podcast hast, dann schau doch einfach in deiner Umgebung, ob es einen Angelladen gibt. Dort kannst du dann Werbung für ihn machen bzw. auf ihn zugehen, deinen Podcast vorstellen und ihn so davon zu überzeugen, einen Werbespot bei dir zu buchen.

Da sind die Preise natürlich ganz unterschiedlich.

So viel ich weiß, liegen die Preise pro 1000 Hörer (tkp -tausender Klickpreis), pro 30 Tage, zwischen 80 und 200 Euro pro Werbespot. Das einfach mal als groben Richtwert.

Nur mal, dass du so eine grobe Richtung hast, falls du jetzt überhaupt gar nicht weißt wo du ansetzen sollst.

(Du kannst dich aber auch hier sehr gerne nochmal auf Google über genauere Zahlen erkundigen, weil da ist es nämlich auch wieder irgendwie wichtig, wie neuist ein Podcast, wer seine Zielgruppe sind, wie kaufkräftig, wo kommen die her und so weiter.)

Kurse

Auf den Punkt, Kurse, möchte ich gar nicht so genau eingehen, weil ich damit noch keine Erfahrungen gesammelt habe.

Dennoch ist es klar, wenn ich einen Kurs habe, kann ich den selbstverständlich in meinem Podcast bewerben.

Dienstleistungen

Wenn du ein Dienstleister bist und machst selber einen Podcast, dann erwähn doch auch ab und zu mal deine Dienstleistungen.

Ich habe das in den letzten 14 Folgen glaube ich erst einmal gemacht und es ärgert mich mittlerweile, weil ich es immer wieder höre, dass die Leute sagen:

Hey wenn du doch eine Dienstleistung hast und einen Podcast, den Menschen hören und deinen Content konsumieren, dann biete doch auch mal deine Dienstleistung an.“

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch sehr gerne mal meine eigene Dienstleistung promoten.

Wenn du Hilfe bei deinem Podcast brauchst, wenn du Fragen zu deiner Qualität hast, weil du ein Rauschen oder andere Geräusche in deiner Aufnahme hast oder weil es vielleicht generell nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, dann schau dich gerne mal auf meiner Webseite um, da findest du schon einige Beiträge zu den verschiedensten Themen oder du hörst sehr gerne alle Folgen meines Podcasts durch -> Link

Du kannst mir auch gerne über das Kontaktformular eine Nachricht schreiben und wir finden gemeinsam eine Lösung im persönlichen Gespräch.

Schreib mir gerne auch, wenn du deine Folgen komplett abgeben möchtest, weil es dir vielleicht einfach zu viel Arbeit ist. Auch das kann ich sehr gerne für dich übernehmen.

Also einfach mal dran denken, wenn du eine Dienstleistung bzw. einen Podcast hast, diese auch ab und zu mal anzubieten und zu erwähnen. Das Ganze sollte sich natürlich etwas in Grenzen halten, denn manchmal ist weniger einfach mehr.

Spenden / Unterstützung

Wenn du Spenden bekommst, ist relativ schwierig diese Sachen beim Finanzamt anzugeben.

Deshalb würde ich nicht von Spenden sprechen, sondern immer von Unterstützung.

Das mal am Rande 🙂

Wenn du Unterstützungen bekommen möchtest, gibt es hier auch verschiedene Wege.

Du kannst zum Beispiel – und das sind jetzt nur mal zwei Sachen die ich ausgesucht habe – Steady und Patreon benutzen.

Du musst auf diesen Seiten jeweils einen Account anlegen und natürlich deinen Podcast dort registrieren.

Damit der Reiz für die Spende/Unterstützung größer ist, kannst du deinem Unterstützer auch ein kleines Benefit zukommen lassen.

Also z.B. wenn du dich dort einträgst und möchtest auch mich und meine Arbeit hier unterstützen, bekommst du natürlich auch ein kleines Dankeschön dafür. 😉

Das kann ich dir auf jedenfall empfehlen, dass du da einfach noch so einen kleinen Anreiz gibst.

Premiuminhalte

Das ist ein bisschen was, was ich in die Kategorie, Unterstützung, Steady und Patreon mit rein stecken würde, denn du kannst ja über diese Premiuminhalte auch Geld verdienen.

Du kannst den Leuten eben über zusätzliche Interviews (zum Beispiel) zur Verfügung stellen, die eben dann nur die Unterstützer bekommen.

Oder du machst eine Folge hinter den Kulissen, die auch nur die Unterstützer bekommen.

Ich versuche das immer öfter jetzt auch bei Instagram zu zeigen.

Premiuminhalte könnten zum Beispiel auch Werbefreiheit bedeuten.

Wenn du dann mal ein Sponsoring oder eine Werbung gefunden hast, kannst du den Premiuminhalt in deinem Podcast für Unterstützer werbefrei anbieten.

Das ist natürlich auch noch mal, doppelt gekoppelt, aber es gibt ja auch Konsumenten die zum Beispiel für „Youtube Premium“ Geld bezahlen, dass sie dort keine Werbung mehr sehen.

Also auch hier wieder überlegen, macht es Sinn – meiner Meinung nach definitiv- denn es gibt sicher den ein oder anderen, der von der Werbung genervt ist.

Bitte aufpassen:

Ich kenne es von mir: Youtube an und los geht´s erstmal mit zwei Werbungen vor dem Video, dann sind nochmal drei Werbungen dazwischen und das nervt natürlich mittlerweile schon ein bisschen.

Den nächsten Premiuminhalt den ich empfehlen kann ist eine FAQ- Folge mit dir.

Es ist doch immer cool den Gastgeber, den Host des Podcasts, mal ein bisschen kennen zu lernen.

Dann könnte man ja für Unterstützer einmal im Monat so eine kleine Frage – Antwort – Runde machen, die eben auch nur die Unterstützer bekommen.

Das finde ich auch mega cool und das auch mal überlegen, ob ich das in meinen Steady Account (LINK) demnächst mal mit einbauen werde.

So und jetzt noch zum letzten Punkt, der gefällt mir persönlich eigentlich am Besten.

Und zwar:

Merch

Meiner Meinung nach ein absolutes MUSS für Fans, denn jeder will doch irgendwie von seinem „Promi“ auch ein bisschen was haben.

Also was könntest du in dem Fall machen?

Du könntest eine Tasse mit deinem Logo drauf erstellen und könntest das als Merch anbieten.

Du könntest, wenn du schon so weit bist, Autogrammkarten anbieten.

In dem Punkt wäre es für mich aber auch persönlich wichtig, das ganze professionell designen zu lassen.

Also nicht irgendwie, irgend einen Merch, packen wir einfach irgendwie das Logo darauf und rumpeln das dann raus.

Das kauft keiner und das will keiner, deshalb also lieber ordentlich designen lassen. Da gibt’s auch wieder unterschiedliche Möglichkeiten an einen guten Designer zu kommen.

Oder wenn du es natürlich kannst selbst kannst, dann auch gerne so.

Zu guter letzt, kannst du auch noch coole Shirts kreieren.

T-Shirts, Tassen, Autogrammkarten.

Da sind deiner Kreativität ja keine Grenzen gesetzt.

Wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, wenn du jetzt eigene Ideen bekommen hast, um deinen Podcast zu monetarisieren, dann würde es mich wirklich wahnsinnig freuen, wenn du mir auf Instagram folgst

Immer Montags mache ich einen Post zur jeweiligen Podcastfolge.

Möchtest du mich unterstützen und wolltest du sowieso etwas auf Amazon kaufen? Dann kannst du das sehr gerne über meinen Affiliate Link tun. Die Produkte kosten für dich keinen Cent mehr und du kannst mir und meinem Team helfen, noch besseren Content für dich zu kreieren. Vielen Dank

Amazon (<- mein Affiliate Link)