Meiner heutigen Folge widme ich dem Thema des Intro/Outro´s und Der Einleitung.

Wo da der Unterschied ist, was das alles beinhaltet und ob du das überhaupt brauchst und wofür, kannst du jetzt nachlesen.

Kurz vorne weg wollte ich euch noch mitteilen, wie sehr ich mich gefreut habe, dass die letzte Folge „Geld verdienen mit Podcast“ so gut bei euch angekommen ist.

Schon vor länger Zeit habe ich ein Interview mit der lieben Juliane Fritz vom „Bin weg bouldern“ Podcast vereinbart, sie finanziert nämlich ihren Podcast auch über Steady und plaudert da ein bisschen aus dem Nähkästchen.

Wie sie es geschafft hat, ihren Podcast zu monetarisieren, was da alles dazugehört und wie viel sie aktuell schon davon profitiert, das wirst du alles nächsten Montag erfahren.

So, und was die liebe Juliane auch hat, ist ein verdammt geiles Intro.

Und genau das ist mein heutiges Thema . =)

Heute erzähl ich dir, wie du ein gutes Intro erstellen kannst, wo ich meine Musik her bekomme und was diese Musik kostet.

Intro/Outro, Einleitung, wo ist eigentlich der Unterschied ?

Was brauche ich wirklich?

Wie erstelle ich das?

Also erst mal das Intro.

Ein Intro ist etwas anderes als die Einleitung. Das Intro ist wie bei mir zum Beispiel „ Hallo und herzlich willkommen zur Audio Chirurgie Station 7“ die Sequenz am Anfang des Podcasts die immer gleich bleibt.

Die Einleitung ist das was ich vor das Intro packe oder eigentlich auch noch danach.

Ich erzähle ja immer noch ein bisschen was in der Folge passiert und was die nächste Folge kommt.

Das Intro ist also immer gleichbleibend, die Einleitung ändert sich passend zur Folge.

Das Outro ist der Schluss des Podcasts der immer mit Musik begleitet ist.

Brauche ich ein Intro?

Das ist eine gute Frage.

Meiner Meinung nach ja!

Ich bin ganz klar dafür, dass jeder ein Intro haben sollte, weil es ganz einfach dein „Personal Branding“ ist.

Es steigert deinen Wiedererkennungswert des Podcasts.

Das ist im Endeffekt wie bei den ganzen Werbungen von Obi, der Tagesschau oder dem Radiosender den man gerne hört, die Melodien hat auch irgendwie sofort jeder im Kopf und dazu das passende Bild.

Deshalb solltest du es (bzw. empfehle ich es ), bei deinem Podcast auch einbauen, sodass man, sobald die Melodie erklingt und deine Stimme hört, sofort weiß, jetzt geht es wieder los mit deinem Podcast.

Der Inhalt

Was sollte jetzt also im Intro enthalten?

Kurz und knackig gesagt: Wer bist du, was machst du und welchen Mehrwert du deinem Hörer mitteilen kannst.

Dann ist gleich klar , um was es geht.

Wie bei mir, wo ich meinen Kanal vorstelle, in dem du Tipps, Tricks und Hacks rund ums Thema Podcast findest.

So weiß der Hörer gleich, ob es der richtige Podcast für ihn ist.

Nach dem Intro folgt die Einleitung. Hier kannst du dann deinen Gast noch ein bisschen genauer vorstellen oder erzählen, um was es in der jeweiligen Folge geht.

Und nochmal, dies alles kommt bitte NICHT ins Intro, denn das – wie schon gesagt – soll immer gleich bleiben.

Kommen wir zur nächsten großen Frage.

Intro selber ein sprechen oder ein sprechen lassen?

Hier gibt es auch viele verschiedene Möglichkeiten.

Man kann sich zum Beispiel in verschiedenen Sprechergruppen in Facebook oder bei Fiverr jemanden suchen, der das für einen übernimmt.

Ich habe letztens auf Instagram einen Stimmenimitator gesehen, der die Stimme von Bruce Willis nachahmen konnte.

Den habe ich direkt mal angeschrieben ob er vielleicht mein Intro für meinen Podcast einsprechen möchte. 🙂

Wäre ja schon ziemlich nice, wenn in Zukunft „Bruce Willis“ mich in meinem Podcast ankündigen würde. 😉

Das kannst du natürlich wie gesagt, auch selber machen, wie du dich eben wohler damit fühlst.

Hier gibt es jetzt kein Richtig oder Falsch.

Wenn du es allerdings selber einsprichst, steigerst du natürlich wieder den Wiedererkennungswert, Thema „Personal Branding“.

Es ist natürlich, gerade zu Beginn des Podcasts eine Preisfrage. Ein professioneller Sprecher der kostet natürlich Geld, also musst du immer überlegen kannst du oder möchtest du es dir leisten oder möchtest du es wirklich einfach selber machen.

Die richtige Musik

Kommen wir nun zur Musikauswahl.

Musik ist natürlich auch wieder Branding und Wiedererkennungswert. (Wie du siehst ein relativ großes Thema)

Wenn du eine lizenzfreie Musik hast, die sonst keiner in seinem Podcast hat dann verbindet man diesen Song immer mit dir und deinem Podcast.

Das kommt dir natürlich zugute. =)

Ich habe letztens als ich bei Storyblocks nach neuen Liedern gesucht habe, eines entdeckt, welches Florian Hommeyer in seinem LinkedIn-Coffee-Break benutzt.

Als ich die ersten Töne gehört habe, musste sofort an ihn denken.

Wichtig hierbei zu beachten ist, man kann oder darf nicht jedes beliebige Lied einfach so in seine Folgen packen.

Bei Plattformen wie Artlist oder Premium-Beat kauft man sich für eine gewisse Gebühr die Lizenz und kann sich so die gewünschte Musik downloaden.

Ich persönlich nutze Storyblocks, das hat einfach den Hintergrund, dass da noch Stock-Videos mit dabei sind, die ich für Youtube Kanäle brauche, die ich betreue.

Bei Premiumbeat ist es so, dass du einmalig für einen Song 68 Dollar bezahlst.

Bei Artlist ist es meine ich so, dass du ein Abo abschließen und monatlich unbegrenzt Songs und Soundeffekte downloaden kannst.

Finde ich gar nicht schlecht, denn manchmal braucht man eben mehrere Songs, vor allem wenn man viele Podcasts produziert.

Das kommt auf verschiedene Faktoren:

-Bist du Produzent?

-Bist du vielleicht eine VA für Podcast für die sich das lohnen kann?

oder

        • Machst du nur deinen eigenen Podcast?

Dann würde ich Premiumbeat empfehlen. Da zahlst du eben nur einmalig für einen Song und musst kein Abo abschließen.

Anders sieht es aus wenn, du Lieder der „Stars“ nutzt, da musst du dich bei der GEMA anmelden und Gebühren bezahlen, weil es eben keine Lizenzfreie Musik ist.

Meiner Meinung nach lohnt sich das nicht.

Wie das jetzt ganz genau ist, kann ich leider nicht sagen, da ich es einfach noch nicht gebraucht habe und es für mich so ausreichend ist.

Dann hast du noch die Möglichkeit dir sehr individuelle Musik von einem Musiker erstellen zu lassen. Da ist der Wiedererkennungswert natürlich besonders hoch, denn es ist ausgeschlossen, dass das dann jemand anderes auch hat.

Der liebe David vom „Hoagarten Podcast“ hat sich da was ganz tolles von einem netten Kollegen zaubern lassen, den er dann auch mal als Gast in seinem Interview hatte.

Win Win also =-)

Wie wirkt die Musik im Intro?

Stell dir nur mal vor du möchtest einen Meditationspodcast hören, stellst dich auf sanfte Musik im Intro ein und bekommst knallharte Rockmusik.

Oder Gegenbeispiel du hörst einen True Crime Podcast über den Mord an einer jungen Studentin und es ertönen engelszarte Töne, die zum Einschlafen hervorragend geeignet sind, aber für Spannung etc. leider nicht geeignet ist.

Du siehst schon, dass das wohl nicht so ganz passt.

Deshalb kannst du auf Seiten wie Artlist, Storyblocks oder bei Premiumbeat, egal wo auch immer du deine Musik dann holst, Stimmungen auswählen.

Musik bewirkt so viel, vor allem soll es ja die Stimmung transportieren und rüber bringen, die zu deinem Thema passt.

Für mich deshalb sehr wichtig, die richtige Auswahl zu treffen.

Als Orientierung kannst du dir auch immer die Beats pro Minute anschauen.

Man sagt, so ungefähr, dass der Herzschlag 80 Beats pro Minute hat und dass das beispielsweise für Meditationen ein super Wert ist, nachdem man sich richten kann .

Wenn ich das jetzt alles ein bisschen überfordert und wenn du keine Lust hast dein Intro oder Outro selbst zu erstellen, dann schreib mir doch sehr sehr gerne eine Nachricht auf Instagram oder benutze das Kontaktformular.

Ich kann dir da sicherlich helfen und dich dabei unterstützen, eine passende Lösung zu finden.

Meine Tipps für dich

Jetzt möchte ich dir noch ein paar Gestaltungsideen mit an die Hand geben, wie du ein Intro eine Einleitung und ein Outro ganz nach deinen Vorstellungen erstellen kannst.

Ich suche mir immer zuerst einen Ausschnitt aus der Folge der richtig gut ist, der den Reiz bringt, mehr hören zu wollen, und packe den direkt an den Anfang.

So bekommt der Hörer schon mal ein Gefühl, um was es in der aktuellen Folge geht .

Danach kommt dein Intro und dann würde so eine kleine Anmoderation/Einleitung passen, entweder vom Gast oder über die Folge.

Wenn dir das zu viel Aufwand am Anfang ist, kannst du die Musik einfach noch ein paar Sekunden verlängern.

Also Intro und die Anmoderation bzw. Einleitung und los geht’s.

Einen wichtigen Punkt habe ich noch zum Thema Audioqualität.

Wenn du dein Intro aufnimmst, nimmt es BITTE mit einer guten Qualität auf.

Ich predige ja IMMER, dass generell eine Top Qualität bei Interviews etc. Standart sein sollte, dennoch bin ich hier besonders pingelig.

Es gibt nichts ärgerlicheres als wenn der Hörer, vielleicht sogar ein neuer Hörer, von deinem Podcast abschaltet, obwohl du geilen Content hast, nur aufgrund dessen, dass die Audioqualität miserabel ist.

Dazu habe ich auf LinkedIn mal eine interessante Umfrage gemacht und die ist wirklich sehr repräsentativ. Circa 83 Prozent der Befragten schalten einen Podcast ab, wenn die Audioqualität schlecht ist.

Stöbere doch gerne mal durch meinen Blog, dort habe ich auch mein Mikrofon mal vorgestellt und auch mehr zum Thema Audioqualität geschrieben und welches Equipment generell interessant wäre.

Ich wünsch dir jetzt noch ne tolle Woche und wir hören wieder nächsten Montag von einander.